Liebe Freunde von BB ( Building Bridges), ein Shalom und ein Salem an euch alle.
Morgen nun ist das Weihnachtsfest hier bei uns. Gestern war ich erstmals auf der Oderbrücke dabei und habe das Licht aus Bethlehem mit empfangen dürfen.
Es war schon bewegend für mich - zumal auch als Atheist dort war.
Wir gehen nun im Januar 2007 unsere 14te Begegnung seit 1999 an und sind sehr gespannt. Den "Förderverein Friedrichsgymnasium" haben wir umgewandelt in der Verein "Building Bridges - FG e.V." und hoffen auf Zukunft - vielleicht auch mit eurer Unterstützung. Unser altes ehrwürdiges Gymnasium läuft ja nun aus, aber wir wollen wenigstens dieses wichtige Projekt erhalten. Am 7.7.07. werden wir uns ja sicherlich alle bei der "letzten" großen Fete am Friedrichsgymnasium treffen. Aber in Untergangsstimmung so vor Weihnachten bin ich nicht. Wir können auch viele tolle jungen Menschen blicken, die auch wir mit diesem Gymnasium hervorgebracht haben und die wir mit Lust und Wohlwollen begleiten. Und auch immer etwas mit "Neid", denn was sie dort erleben und auch ihr Anderen da irgendwo in der Welt - wir konnten es nicht so.
Unsere jetzigen vier Freiwilligen in Israel bewältigen ihre Aufgaben und Herausforderungen sehr gut. Im November konnte ich sie besuchen und es waren für mich auch sehr bewegende Gespräche. Wenn wir im Januar dann wieder nach Israel reisen, dann werden wir auch Palästina/Bethlehem besuchen. Diesen Wunsch unserer Gruppe haben wir verstanden und er zeugt von einer Reife, die sich sehen lassen kann. Immer zwischen den Stühlen und doch nicht parteiisch. Wir werden vom 23. Januar an dort sein und leider nicht am 27. Januar in Frankfurt. An diesem Tag - den Befreiungstag von Auschwitz und Gedenktag in Deutschland - wollen die Neonazis eine Demo in Frankfurt organisieren, die CDU wird einen Landesparteitag abhalten (mit der Kanzlerin) und wir werden uns melden - aus Israel.
Diese Woche war ein langer Beitrag über unser Projekt in der MOZ und erst später hatte ich erfahren, dass da eine Freundeskreis älterer Herren sich voll hinter uns stellt. Diesen Artikel schicke ich euch mit.
So, ihr Lieben, am morgigen Sonntag werdet ich alle hoffentlich Ruhe finden, mit euren Freunden und Lieben zusammen sein und diese Stunden der Besinnlichkeit genießen. Ich wünsche euch und uns Ruhe, Besinnlichkeit, Kraft, Weitblick, und vor allem Freude mit euren Freunden
Gruß, Shalom, Salem Peter Staffa