„Building Bridges“ geht ins 10. Jahr und steht vor neuen Herausforderungen.
Nun ist es wieder soweit. Vom 25. Januar bis 1. Februar 2009 beginnt die erste Partnerschaftsbegegnung 2008/09.
Es ist unsere 19. Begegnung seit 1999. Im Mai werden wir uns zur Jubiläumsbegegnung in Israel und Palästina treffen.
Die Vorbereitung in diesem Jahr war und ist überschattet vom Gaza-Krieg.
Hoffentlich schweigen die Waffen endlich.
Eine Lösung des Konflikts erscheint uns noch in weiter Ferne.
Und trotzdem oder gerade deshalb wollen wir an unserem Begegnungsprogramm festhalten.
Es wäre zu schön, wenn uns nur solche Bilder aus Nahost erreichen würden...
Unsere Partner: Eiman (arabisch) und Itzhik (jüdisch) aus Israel während einer unserer Begegnungen.
Es war wahrscheinlich noch nie so schwer für unsere Partner herzukommen und auch für uns die Begegnung vorzubereiten.
In dieser komplizierten und angespannten Situation in Nahost ist es schon bewundernswert und verlangt Achtung, dass sich unsere Partner dem Dialog mit uns stellen und wir schätzen das sehr.
Mit diesem Schuljahr sind nun erstmals Schüler und Azubis vom Oberstufenzentrum
Konrad-Wachsmann als deutsche Beteiligte im Projekt.
Die Projektwoche trägt den Titel „DIPP (Eintauchen in die verschiedenen Kulturen: D für Deutsche, I für Israelis, P für Palästinenser und P für Polen) of different cultures“.
Wir wollen das Migrationsthema bearbeiten. Dazu erfuhren wir wieder Förderung durch die Stiftung „Erinnerung, Verantwortung und Zukunft“ und hoffen noch auf Unterstützung durch die Stadt vom Programm „Vielfalt“ für den Rückbesuch im Mai 2009.
Fünf Tage treffen jüdische, arabische, polnische und deutsche Jugendliche auf engstem Raum in Ludwigsfelde aufeinander.
So werden jeweils 11 junge Menschen - arabische, jüdische, polnische und deutsche Schüler und Azubis – Workshops zum Thema Migration durchführen sicher wieder reicher aus dem Projekt hervorgehen.
Anschließend werden sie in den Gastfamilien in Frankfurt und Slubice betreut und mit einer kleinen Abschlusspräsentation in Slubice am letzten Samstag wird dann unsere Begegnung hier in Deutschland und Polen beendet.
Im Mai werden wir den Rückbesuch nach Israel antreten und sicher auch unsere Partner in Bethlehem/Palästina besuchen. Denn die „Hope Flowers School“ in Bethlehem feiert gerade während unserer Begegnungsreise ihr 25jähriges Jubiläum.
Schon jetzt möchten wir uns ganz herzlich für die Unterstützung der Schulleitungen der beteiligten Schulen beim Konrad-Wachsmann Oberstufenzentrum und in Slubice beim Zespol Szkol Licealnych bedanken, sowie beim Staatliche Schulamt Frankfurt(O).
Unser besonderer Dank gilt dem LISUM Ludwigsfelde für die Unterstützung in finanzieller und logistischer Form.
Shalom und Salam
Peter Staffa